Spartipps fürs perfekte Geld-, Zeit- und Nervenmanagement
1. Vorteilskarten nutzen
Fast für jede Urlaubsdestination gibt es heutzutage eine eigens konzipierte Urlaubs Card, mit der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder Ausflugsziele entweder gratis oder zu einem ermäßigten Preis besucht werden können. Dies wirkt sich auf das veranschlagte Urlaubsbudget natürlich sehr positiv aus. Spezielle Cards für Familien oder so genannte Kids Cards stehen im Angebot und liefern eine Vielzahl von unterschiedlichen Optionen, wie der Familienurlaub möglichst kindgerecht gestaltet werden kann. Außerdem bieten diese Karten auch eine praktische Übersicht über die wichtigsten Destinationen innerhalb einer Region, denn wer einen Blick auf das Leistungsangebot riskiert, der entdeckt vielleicht auch den einen oder anderen Geheimheimtipp oder in jeder Hinsicht günstige Alternativen bei Schlechtwetter.
Kilometerüberraschung für Kids
2. Planung der Reiseroute
Einem Kind ist eine lange Fahrt nicht zuzumuten. Es langweilt sich schnell und kann sich auch nur unzureichend Bewegung verschaffen. Das Resultat kennen Eltern nur allzu gut: Es wird geweint und geschrieen und die Urlaubsstimmung ist bald in der ganzen Familie im Eimer. Für Kinder sollte eine Fahrt am Stück nicht mehr als zwei Stunden dauern, spätestens danach wird eine ausgiebige Pause fällig. Da ist es besser, wenn von Vornherein nur kindgerechte Strecken gewählt werden. Das bedeutet freilich nicht, dass man mit den Kleinen im Nachbardorf den Familienurlaub verbringen muss. Vielmehr bietet es sich an, die An- und Rückfahrt in mehreren Etappen anzugehen. Das hat auch den Vorteil, dass sich die Regionen, die auf dem Weg zur eigentlichen Urlaubsdestination liegen, entspannt entdecken lassen.
Ich sehe was, das du nicht siehst!
3. In der Nebensaison buchen
Leider sind gerade Eltern von Schulkindern in der Urlaubsplanung nicht besonders flexibel. Vor allem was den Zeitraum angeht, gibt es klare Vorgaben. Deshalb sollten vor allem junge Eltern so lange wie möglich die Gelegenheit nutzen und in der billigeren Nebensaison den Urlaub buchen. In dieser Reisezeit sind nicht nur die Unterkünfte um einiges billiger, auch die Eintritte für Museen, Freizeitparks oder andere Ausflugsziele sind dann günstiger. Außerdem hat die Nebensaison für einen Familienurlaub noch einen weiteren Vorteil, denn selbst die beliebtesten Destinationen sind dann nicht überlaufen und erholsame Ferien für alle Beteiligen sind somit vorprogrammiert.
Reisespiel Fahrkarten-Kontrolle
4. Urlaub auf dem Campingplatz
Es muss nicht immer das beste Hotel am Platz sein. Vor allem, wenn man einen Familienurlaub plant, sollte man immer die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass alle Kinder begeisterte Camper sind. Diese Art des Urlaubs ist für die Kleinen unvergleichlich spannend, denn wann darf man schon in der freien Natur schlafen? Die Freiheiten, die nur im Rahmen eines Campingurlaubs möglich sind, weiß nicht nur der Nachwuchs zu schätzen: Auch Eltern bietet diese Urlaubs-Form ein Maximum an Erholung und Entspannung. Während die Kinder unter gleichaltrigen Zeltlern neue Spielkameraden finden und ungestört herumtoben können, steht für die Erwachsenen einem stressfreien Sonnenbad nichts im Wege. Außerdem kann ein Campingurlaub mit einem überzeugenden Preisvorteil aufwarten, denn ein Stellplatz auf einem Zeltplatz geht nicht so sehr ins Geld wie ein Zimmer im Hotel.
5. Urlaub im eigenen Land
Wenn die Ferien ins Haus stehen, dann muss man für den perfekten Familienurlaub nicht unbedingt Langstreckenflüge in Kauf nehmen. Oftmals verstecken sich bereits in der näheren oder ferneren Umgebung Regionen, die ideale Familienferien versprechen. Außerdem kann man im Urlaub optimal das eigene Land erkunden und neue Seiten der Heimat kennen lernen. Lange Anfahrtswege entfallen, weshalb ein Urlaub im eigenen Land auch optimal für Familien mit kleinen Kindern ist. Weiters lässt sich bei einer kurzen Anreise auch einiges an Fahrtkosten in Bezug auf Benzin oder Autobahn sparen. Ein weiterer Vorteil liegt klar auch der Hand: Selbst die Kleinsten können sich aufgrund der fehlenden Sprachbarriere in ihrer Muttersprache verständigen.
6. Sich nach Familienermäßigungen erkundigen
Vor allem Familien entgeht häufig ein erhebliches Sparpotenzial, wenn sie sich nicht im Vorfeld über Familienermäßigungen erkundigen. Bereits bei der Unterkunft können häufig die Kosten in einem großen Ausmaß minimiert werden, denn oft zahlen Familien weniger und Kinder bis zu einem bestimmten Alter nächtigen meist komplett umsonst. Auch die gesamte Palette an den unterschiedlichsten Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gewährt meist spezielle Angebote für Familien. Vom Museum über das Strandbad bis zur Bergbahn bieten viele Veranstalter reizvolle Einsparungen für Eltern mit Kindern. Es dürfen in dieser Hinsicht aber auch die Transportmittel nicht vergessen werden: So bieten Eisenbahnen im Allgemeinen attraktive und kostengünstige Packages für diese Zielgruppe.
7. In Gruppen verreisen
Eine Alternative, um einen preiswerten Familienurlaub zu erleben, stellt die Möglichkeit dar, gemeinsam mit anderen Jungfamilien in der Gruppe zu verreisen. Es ergeben sich daraus einige unschlagbare Vorteile, denn somit können bei Eintritten und dergleichen Gruppentarife in Anspruch genommen werden. Auch für die Eltern ist diese Variante reizvoll, denn die Kinder haben ihre Freunde im Urlaub gleich mit dabei und sind sicher dankbar, wenn sich nicht die Eltern permanent um sie kümmern. Größere Kinder passen auf die Kleineren auf und die Erwachsenen haben somit die Möglichkeit ihren Interessen nachzugehen, ohne dass ein großer Organisationsaufwand die Freude schmälern würde.
8. Gut gepackt ist der halbe Urlaub
Singlereisende können nur mit Handgepäck in das Flugzeug steigen und alles, was sie benötigen, vor Ort besorgen. Aber die Kleinen haben andere Bedürfnisse und Ansprüche. Das beginnt beim Lieblingsspielzeug, auf das unter keinen Umständen verzichtet werden kann und endet bei Pflegeartikeln, die es im Ausland vielleicht gar nicht gibt. Außerdem ersparen sich die Eltern viel unnötigen Stress und eine Menge an Geld, wenn sie nicht auch noch für Alltagsartikel ihr meist knappes Urlaubsbudget strapazieren müssen. Falls etwas fehlt, dann kann ein Kind keine Rücksicht darauf nehmen, ob gerade ein Geschäft in der Nähe ist oder nicht, denn mit vernünftigen Argumenten sind die Kleinsten noch nicht zu erreichen. Außerdem kann man sich im Familienurlaub dann auch den einen oder anderen Eisbecher mehr leisten, wenn beim Kofferpacken rational vorgegangen wird.
9. Picknick im Grünen
Im Urlaub kann öfter auf den Restaurantbesuch verzichtet werden, wenn man manchmal ein leckeres Picknick im Grünen organisiert. Essen in der freien Natur ist für Kinder nicht nur spannend, sondern es schmeckt an der frischen Luft auch besser. Außerdem kann man sich damit durch sämtliche Köstlichkeiten der ausgewählten Urlaubsdestination durchkosten, denn die regionalen Delikatessen sind in den Geschäften und Märkten um nur wenige Euros zu haben und versprechen einen größeren Genuss als die Einheitsspeisen im Gasthaus oder im Hotel. Egal, ob der Familienurlaub am Meer oder in den Bergen verbracht wird: Ein mediterranes Picknick am Strand ist genauso wohlschmeckend wie eine zünftige Jause auf einer Almwiese.
10. Landstraßen: Langsamer, aber schöner und günstiger
Eltern mit Kindern verreisen bevorzugt mit dem eigenen Auto. Denn damit ist im Gegensatz zu Bahn und Flugzeug eine gewisse Flexibilität gegeben, die gerade bei einer Familienreise ideal ist. Die meisten Familien setzen sich jedoch in den Pkw und benutzen die Autobahn, um möglichst schnell von A nach B zu kommen. Eine Alternative sind aber die unterschätzten Land- oder Bundesstraßen. Heute präsentieren sie sich meist in einem gut ausgebauten Zustand, und während man auf der Autobahn im Stau steht, geht es auf der Landstraße oft zügiger voran. Diese Straßen überzeugen auch in finanzieller Hinsicht, denn auf Autobahnen wird in fast ganz Europa eine Mautzahlung fällig. Wer seine Familienreise zeitlich gesehen etwas großzügiger gestaltet, der erspart sich dafür einiges an barem Geld.





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